Orgelgottesdienst in Borstel

Pastorin Röling, an der Orgel Wegener, Gesang Merkens

Gottesdienst musikalisch erklärt!
Der evangelische Gottesdienst folgt einer immer gleichen Abfolge der einzelnen Teile. Schon in den ersten Jahrhunderten des Christentums sind diese immer wiederkehrenden Abläufe und Liturgieformen entstanden und im Laufe der Jahrhunderte erneuert, ergänzt oder auch gekürzt worden. Auch wir feiern nach einer traditionellen Ordnung/Liturgie den Gottesdienst. Da gibt es den Wechselgesang von Kyrie und Gloria, das Glaubensbekenntnis, die Schriftlesung, auf die ein Halleluja folgt, Gebete, Fürbitten u.v.a.m. In den einzelnen Teilen kommen Gruß, Klage, Lob, Erbauung und Bitten auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck.
Über die Jahrhunderte haben sich Musiker mit den einzelnen Teilen eines Gottesdienstes beschäftigt und für das jeweilige Anliegen die passende Musik geschrieben. Dabei erlebt man z.B. ein gesungenes Glaubensbekenntnis anders als das gesprochene. Auch Kyrie, Gloria und Halleluja können vielfältig ertönen. Den musikalischen Rahmen bilden Teile der bekannten „Suite gothique“ von L. Boellmann. Der liturgische Ablauf wird mit Stücken begleitet, die der Borsteler Orgel „wie auf den Leib geschrieben sind“, komponiert von den Meistern des „Alten Stils“. All das spielt an der Orgel Susanne Wegener und singt bei den Sologesängen Tobias Merkens beim ‚Gottesdienst musikalisch erklärt‘ am Sonntag, 1. März 2020 um 17 Uhr in St. Nikolai Borstel.
Seien Sie herzlich willkommen!

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